Kraftstoffüberwachung für Notstromaggregate eines Krankenhauses
Wie ein Regionalkrankenhaus in Uganda die Kraftstoffschätzung nach Betriebsstunden an seinen CAT-Notstromaggregaten durch gemessenen Verbrauch ersetzte – Abzapfungen hörten auf, die Kraftstoffkosten sanken um 23 %.

Ein Krankenhaus, in dem der Strom nicht ausfallen darf
Das Medizinzentrum in Mbale, einer der größten Städte Ugandas, versorgt rund 10 % der Bevölkerung des Landes. Es hat Diagnostik-, Chirurgie-, Kinder- und Gynäkologieabteilungen; Operationssäle, Intensivstation und Diagnosegeräte hängen alle an einer zuverlässigen Stromversorgung.
- 359 Mitarbeiter
- 450 Betten
- 4,6 Mio. Menschen im Einzugsgebiet

Kraftstoff nach Betriebsstunden – und Verdacht auf Abzapfen
Notstrom liefern CAT D100 GC Aggregate (100 kVA Standby, Motor Cat C4.4). Eine DSE 7320MKII Steuerung startet das Aggregat und schaltet die Last um, wenn das Netz ausfällt.
Kraftstoff wurde aus Motorstunden mit Durchschnittswerten berechnet; realer Verbrauch und Tankfüllstand wurden nicht überwacht, und es gab Verdacht auf Abzapfungen. Für ein Krankenhaus bedeutet ein unerwartet leerer Tank Operationssäle und Intensivstation ohne Strom. Ziele: realen Verbrauch messen, jede Betankung und Abzapfung mit Alarm erfassen und alles aus der Ferne sehen.

Durchflussmesser, Füllstandsensor und ein Aggregat-Gateway
Ein DFM 250D CAN Durchflussmesser misst den Kraftstoff in der Leitung und führt Verbrauchs- und Motorstundenzähler. Ein DUT-E CAN Kraftstoffstandsensor erfasst die Restmenge und erkennt Betankungen und Abzapfungen automatisch.
Ein CANUp Genset Gateway sammelt die Sensordaten über J1939/S6 und die Steuerungsdaten über Modbus RTU – Spannung, Frequenz, Strom, Leistungsfaktor, Drehzahl, Temperaturen und Drücke – und sendet alles an einen Cloud-Überwachungsdienst mit Berichten und API-Export.
Jede Betankung und Abzapfung wird jetzt automatisch erfasst und gemeldet, und unbefugte Abzapfungen hörten auf. Kraftstoff wird nach realem Verbrauch eingekauft und abgeschrieben: Die Stundensätze waren 2,5-mal höher als die tatsächlichen Werte. Die Kraftstoffkosten sanken um 23 %, und das Krankenhaus plant, die übrigen Aggregate auszustatten.
Aufgabe → Lösung → Ergebnis
Geschätzter Kraftstoff, kritische Last
Abrechnung nach Motorstunden, keine Tankdaten, Verdacht auf Abzapfen – an Aggregaten, die die Intensivstation versorgen.
DFM + DUT-E + CANUp Genset
Gemessener Verbrauch, Tankfüllstand mit Abzapfalarmen und Steuerungsdaten in einer Cloud-Ansicht.
−23 % Kraftstoffkosten
Abzapfen beendet; realer Verbrauch weit unter den Stundensätzen.
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