Praxisergebnis · Öl & Gas · 2026

Funk-Kraftstoffüberwachung für Ölfeldeinheiten im Regenwald

Wie ein Energieunternehmen in Ecuador die Kraftstoffabrechnung mobiler Bohrlochtest-Einheiten mit batteriebetriebenen Funksensoren und einem Solar-Gateway automatisierte.

Result snapshotÖl & Gas · Ecuador
100%
Automatisierte Kraftstoffabrechnung
Flotte
250 MTU-Einheiten
Motor
CAT 3406C, 347 kW
Kunde
Internationales Energieunternehmen, Ecuador
Branche
Öl & Gas
Maschinen
Mobile Testeinheiten mit CAT 3406C Motoren
Lösung
DUT-E S7, DFM D S7, solarbetriebenes CANUp Gateway
Ergebnis
Automatisierte Kraftstoffabrechnung; keine manuellen Tankkontrollen
Mobile Testeinheit an einem Ölbohrloch im Regenwald
Der Kunde

Integrierte Energielösungen in 27 Ländern

Das Unternehmen mit Sitz in Ecuador entwickelt Technik und Ausrüstung für Öl und Gas, Bergbau und Energie, darunter Systeme zur Überwachung und Optimierung von Ölbohrungen. Es nutzt mobile Testeinheiten (MTU), um Reserven zu bewerten und Öl aus Bohrungen in komplexen Formationen zu fördern.

  • 1.000 Mitarbeiter
  • 30 Jahre am Markt
  • 250 MTU-Einheiten
CAT-Motor an einer mobilen Testeinheit
Die Aufgabe

Manuelle Tankkontrollen, Kraftstoffkosten nach Norm

Jede auf einem Anhänger montierte MTU trägt Pumpe, Separator, Ventile, Sensoren und einen CAT 3406C Motor (14,7 L, 347 kW), versorgt aus einem eingebauten 400–800-L-Tank, der aus einem 3 m hohen externen 3.000-L-Tank nachgefüllt wird. Alle Tanks wurden von Hand geprüft – Personal stieg auf vier Meter hohe Tanks –, und der Motorverbrauch wurde nicht gemessen; Kraftstoffkosten kamen aus Normen und wurden manuell in die Buchhaltung eingetragen.

Gebraucht wurden genaue Tankstände, Online-Motorverbrauch und automatischer Datenexport in die Buchhaltungssysteme.

DUT-E S7 Sensor an einem Kraftstofftank
Die Lösung

Keine Kabel, keine externe Stromversorgung

DUT-E S7 Funk-Kraftstoffstandsensoren sitzen im Haupt- und im Tagestank, und ein DFM D S7 Durchflussmesser misst die Kraftstoffleitung des Motors. Sie laufen mit eingebauten Batterien und senden per Bluetooth bis 50 m an ein CANUp Gateway mit Solarpanel – keine Strom- oder Datenkabel vor Ort.

Die Füllstandsensoren werden in 1.000-mm-Abschnitten geliefert und vor Ort auf bis zu 3.000 mm zusammengesetzt, was den Transport in entlegene Regenwaldgebiete erleichtert. Verbrauchs- und Füllstandsdiagramme stehen in der Cloud bereit, mit API-Export in Buchhaltungs- und Managementsysteme.

Das Ergebnis

Betankung und Kraftstoffabrechnung sind vollständig automatisiert: Berichte entstehen in Minuten statt Dutzenden Stunden Handarbeit pro Monat, und niemand muss mehr auf die Tanks steigen. Das System läuft völlig autark mit Batterien und Solarstrom. Es ist an 12 MTUs installiert, die übrigen 238 Einheiten sind geplant.

Auf einen Blick

Aufgabe → Lösung → Ergebnis

Aufgabe

Manuelle Daten nach Norm

Handgeprüfte Tanks und Kraftstoffkosten nach Norm an 250 entlegenen mobilen Einheiten.

Lösung

Funk-DUT-E S7 + DFM D S7 + Solar-CANUp

Batteriebetriebene Sensoren, Solar-Gateway, Cloud-Berichte mit API-Export.

Ergebnis

100 % automatisierte Abrechnung

Dutzende Stunden monatlich gespart; Ausbau auf 238 weitere Einheiten geplant.

Weniger Handarbeit bedeutet weniger Fehler. Das Personal muss nicht mehr auf vier Meter hohe Kraftstofftanks steigen – die Kraftstoffdaten werden automatisch, sicher und genau erfasst. … Zuverlässigkeit unter realen Bedingungen. Die Lösung ist für den Dauerbetrieb in rauer Umgebung ausgelegt und hat sich beim Umsetzen der Ausrüstung zwischen Förderstandorten bewährt.

Business Analyst · Energieunternehmen, Ecuador

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